- Acht Mini-Prompts erzeugen Ansichten, Mimik, Posen, Kleidung und Character Sheets aus einem Porträt.
- Am zuverlässigsten waren klare visuelle Konzepte wie Posepack, Outfitvarianten und Turnaround.
/expressionund/expressionslieferten bei mir deutlich unterschiedliche Ergebnisse.- Für ein fertiges Bild musst du die gewünschte Zelle eindeutig auswählen und neu erzeugen lassen.
Wie viele neue Bilder stecken in einem einzigen Porträt?
Für diesen ersten Teil habe ich acht extrem kurze Prompts getestet, die sich auf Menschen konzentrieren: Blickwinkel, Posen, Gesichtsausdrücke, Körpersprache und Kleidung. Als Referenz diente jedes Mal dasselbe bereinigte Ausgangsbild.

Die markanten Merkmale helfen der KI sichtbar bei der Wiedererkennung. Trotzdem bleibt nicht jede Version identisch. Besonders Ganzkörperansichten, Hände und seitliche Profile verändern die Person teilweise.
1. /turnaround: mehrere Blickwinkel
/turnaround Bei mir entstand ein sauberes Raster mit Front, Dreiviertelansichten, Profilen und Rückansicht. Überraschend war, dass der Prompt keinen kompletten Körper-Turnaround erzeugte, sondern Kopf und Schultern. Für eine Gesichtsreferenz ist das sehr brauchbar. Für 3D-Modelling oder ein exaktes Character Sheet wäre es noch zu frei.

Nützlich für: Character-Referenzen, Profilabgleich, KI-Video, 3D-Blocking und konsistentere Folgegenerationen.
Nutze den Turnaround als feste Personenreferenz. Erstelle daraus ein einzelnes Ganzkörperbild in neutraler A-Pose, frontal zur Kamera, weißer Studiohintergrund. Erhalte Gesichtsform, Bart, orange Brille und türkisen Hoodie. Keine Beschriftung, kein Raster und kein Logo. 2. /expression: eine starke Mimik
/expression Der Singular erzeugte in meinem Test kein Raster. Stattdessen bekam ich ein einzelnes, sehr aufgeregtes Porträt mit geöffnetem Mund und geballten Fäusten. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie viel Interpretation in einem einzigen Wort steckt.

Nützlich für: Reaktionsbilder, Thumbnails, Social Posts und einzelne Emotionsreferenzen.
Nutze die erzeugte aufgeregte Mimik als Referenz. Erstelle ein einzelnes 16:9-Thumbnail. Person groß links, freie dunkle Fläche rechts, gleiche Identität, orange Brille, Bart und türkiser Hoodie. Keine Schrift und kein Logo. Bonus: /expressions reagiert anders
Mit dem Plural entstand bei mir ein 3×3-Raster mit neutral, freundlich, lachend, überrascht, skeptisch, ernst, verwirrt, zwinkernd und leicht genervt.
/expressions 
Das ist kein Beweis für eine feste Grammatik. Es zeigt nur, dass schon ein einziges s die Interpretation verändern kann.
3. /posepack: sechs Ganzkörperposen
/posepack Hier bekam ich sechs Ganzkörperposen: locker stehend, Arme verschränkt, gehend, angelehnt, sitzend und hockend. Die Kleidung blieb recht stabil, während Körperbau und Gesicht leicht drifteten.

Nützlich für: Storyboards, Webseiten, Social-Media-Motive, Präsentationen und erste Bewegungsreferenzen.
Wähle aus dem 2×3-Posepack Reihe 1, Spalte 3, gezählt von oben links. Gemeint ist die gehende Pose. Erstelle daraus ein einzelnes hochauflösendes Ganzkörperbild im Format 4:5. Erhalte Gesicht, Brille, Bart, Hoodie, schwarze Hose und weiße Schuhe. Kein Raster, keine weiteren Personen und kein Text. 4. /actionposes: Gesten für Thumbnails
/actionposes Dieser Prompt konzentrierte sich stärker auf Gesten: zeigen, Daumen hoch, Faust nach vorn, Brille anfassen und locker zur Seite schauen. Solche Bilder sind für klickstarke Motive oft nützlicher als neutrale Ganzkörperposen.

Nützlich für: YouTube-Thumbnails, Erklärgrafiken, Call-to-Action-Bereiche und Social Ads.
Wähle im 2×3-Raster Reihe 1, Spalte 1. Gemeint ist die Person, die direkt zur Kamera zeigt. Erstelle ein einzelnes 16:9-Motiv mit der Person rechts und freier Fläche links. Erhalte Gesicht, Bart, orange Brille und türkisen Hoodie. Korrigiere die Hand anatomisch sauber. Kein Text und kein Logo. 5. /characterSheet: eine komplette Referenztafel
/characterSheet Das Character Sheet kombinierte Ganzkörperansichten, Gesichtsausdrücke, Farbflächen und Detailausschnitte. Als visuelle Übersicht wirkt das erstaunlich komplett. Die kleinen Texte und Eigenschaften sind allerdings von der KI erfunden und dürfen nicht ungeprüft als Fakten übernommen werden.

Nützlich für: Figurenentwicklung, Game- und Filmideen, Briefings und konsistente Bildserien.
Nutze das Character Sheet als visuelle Referenz, aber ignoriere alle darin erzeugten Texte. Erstelle ein neues sauberes Character Sheet mit Frontansicht, linker Profilansicht, Rückansicht und drei Gesichtsausdrücken. Erhalte Identität und Kleidung. Verwende nur diese deutschen Labels: Front, Profil, Rücken, freundlich, ernst, überrascht. Keine weiteren Texte oder Logos. 6. /emotionGrid: neun klar getrennte Emotionen
/emotionGrid Das Ergebnis war ein 3×3-Raster mit englischen Emotionslabels. Die Person blieb gut erkennbar, bei manchen Feldern änderten sich Zähne, Stirnfalten und Bartform leicht. Für die Auswahl einer Stimmung ist das Raster trotzdem sehr praktisch.

Nützlich für: Thumbnail-Varianten, Reaktionsbilder, Schauspielreferenzen, Storyboards und KI-Video.
Wähle aus dem 3×3-Emotionsraster Reihe 2, Spalte 3, gezählt von oben links. Gemeint ist die verwirrte Mimik. Erstelle daraus ein einzelnes quadratisches Profilbild. Erhalte Identität, orange Brille, Bart und Hoodie. Natürliche Haut, sauberer weißer Hintergrund, kein Text und kein Rahmen. 7. /bodylanguage: Körpersprache statt Raster
/bodylanguage Ich hatte mehrere Varianten erwartet. Tatsächlich entstand ein einzelnes Halbporträt mit verschränkten Armen. Der Begriff wählte also selbst eine typische Körpersprache aus, statt ein Set anzulegen.

Nützlich für: Über-uns-Seiten, Speaker-Profile, Autorenseiten und ruhige Businessporträts.
Erstelle auf Basis dieses Porträts ein 2×3-Raster mit sechs klar unterschiedlichen Formen von Körpersprache: offen, nachdenklich, selbstbewusst, skeptisch, begeistert und entspannt. Gleiche Person und Kleidung in allen Feldern. Weißer Hintergrund, keine Beschriftung und kein Logo. 8. /outfitVariants: sechs neue Looks
/outfitVariants Die Ausgabe zeigte sechs Outfits von Overshirt und Jeansjacke bis zu schwarzer Kombination und Sakko. Gesicht, Bart und Brille blieben meist erkennbar. Gleichzeitig änderten sich Schuhe, Pose, Körperbau und Details. Das ist eine Look-Ideenmaschine, keine virtuelle Anprobe.

Nützlich für: Stilfindung, Moodboards, Personal Branding, Kostümideen und grobe Modeberatung.
Wähle aus dem 2×3-Outfit-Raster Reihe 1, Spalte 3, gezählt von oben links. Gemeint ist das dunkelblaue Sakko mit weißem Shirt. Erstelle ein einzelnes Ganzkörperporträt im Format 4:5. Übernimm genau dieses Outfit, erhalte aber Gesicht, Bart und orange Brille. Neutraler Studiohintergrund, keine Marke und kein Text. Die sichere Auswahlformel
Bei Rasterbildern funktioniert diese Kombination am besten:
Rastergröße + Reihe und Spalte + sichtbare Beschreibung + gewünschtes Endformat + feste Merkmale + Ausschlüsse.
Nur nimm Bild 4 ist riskant. Das Modell kann von links nach rechts, nach Bedeutung oder ganz anders zählen. Reihe 2, Spalte 1, die überraschte Variante mit offenem Mund ist deutlich eindeutiger.
Mein Favorit aus Teil 1
Für den direkten Alltag finde ich /posepack und /emotionGrid am stärksten. Beide liefern nicht unbedingt das fertige Bild, aber sofort mehrere Richtungen, aus denen sich ein konkretes Motiv auswählen lässt.
Der wichtigste Befund bleibt trotzdem der Unterschied zwischen /expression und /expressions: Diese Wörter sind keine stabilen Menübefehle. Sie sind winzige Anstöße für das Modell. Genau deshalb lohnt sich der zweite, präzise Folgeprompt.
